HNA-Interview mit Abteilungsleiter Andreas Otto

Andreas Otto
Foto: © Richard Kasiewicz

Edermünde – Der TSV Besse wird als ranghöchstes Tischtennis-Team des Schwalm-Eder-Kreises in der kommenden Saison erneut in der Oberliga-Hessen antreten. Eine durchaus knifflige Mission, denn die Verantwortlichen des Vereins stehen derzeit vor der schwierigen Aufgabe, ein Team zu formieren, das unter erhöhten Anforderungen gegen Topteams wie Eintracht Frankfurt, Langenselbold oder Kriftel konkurrenzfähig ist. Im HNA-Interview offenbart TSV-Abteilungsleiter Andreas Otto, dass die personellen Weichen schon gestellt sind.

War es immer klar, dass der TSV Besse angesichts von drei Auftakt-Niederlagen vor dem Saisonabbruch erneut in der Oberliga an den Start gehen würde? Zumal in der Saison 2021/22 dort erstmals auf Vierer-Mannschaften umgestellt wird.

Wir haben lange geschwankt, aber wir nehmen die neue Herausforderung in der Oberliga Hessen an. Da sich die Spielstärke mit nur noch vier Akteuren pro Team erhöhen wird, wird es einen größeren personellen Umbruch in unserer ersten Mannschaft geben.

Bis zum Ende der Wechselfrist am 31. Mai ist ja noch Zeit. Trotzdem. Wie wie weit sind die personellen Planungen derzeit schon?

Von den bisherigen Stammkräften haben wir die Vereinbarungen mit unserer bisherigen Nummer eins Krzysztof Kaczmarek, der künftig als Nummer zwei agieren soll, sowie mit Mannschaftskapitän Sebastian Pfaff verlängert. Und stehen in guten Gesprächen mit zwei Neuzugängen für die übrigen Positionen unseres zukünftigen Quartetts.

Welches Anforderungsprofil gibt es bei den Neuverpflichtungen? Können Sie schon Namen nennen?

Noch nicht. Aber wir wollen einen starken Spieler für das vordere Paarkreuz als neue Nummer eins verpflichten, die dort das Potenzial hat zuverlässig zu punkten. Darüber hinaus einen sehr guten Nachwuchsspieler aus der Region, der an Position vier gemeldet wird.

Welche Spieler müssen gehen?

Leider müssen wir uns von einem polnischen Trio verabschieden. Von Mateusz Kaszuba, der sieben Jahre für den TSV spielte. Nach vier Jahren ebenso von Kacper Malinowski sowie von Kaszimierz Wiszowaty, der es in zwei Jahren geschafft hat, zum Publikumsliebling zu werden. Sie alle waren sportlich und menschlich eine Bereicherung.

Und was wird aus den heimischen Akteuren, die zuletzt regelmäßig Oberliga-Einsätze hatten?

Die Stammkräfte Peter Beck, Dirk Mayer und Leon Wicke bleiben dem Verein erhalten. Sie werden hoffentlich dafür sorgen, dass der wegen des Saisonabbruchs verpasste Aufstieg unserer zweiten Mannschaft von der Bezirksoberliga in die Verbandsliga nachgeholt wird.

VON REINHOLD DÖRING

(erschienen in der HNA- Fritzlar-Homberger Allgemeine am 13.04.2021)

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